Kaiserburg Trifels - Willkommen im Landgasthof Gräfenhausen

Direkt zum Seiteninhalt
Tipp für einen Tagesausflug
Burgen um Annweiler
Reichsfeste Trifels
ist die vornehmste Königsfeste der Stauferzeit auf dem höchsten der drei kegelformigen Burgberge oberhalb Annweilers, dem Sonnenberg. Die Burg liegt 494 m ii. M., 310 m über Annweiler, auf einem dreifach gespalteten Felsen, welcher 145 m lang, 40 m breit und 50 m hoch ist. Daher leitet sich der Name Trifels = dreifacher Fels ab.
Der Sonnenberg soll ursprünglich einen Ringwall getragen haben. Durch die Salier erhielt er eine Holz- und Steinburg. Erst die Staufer bauten ihn zur stattlichen Reichsburg aus.
Er wurde Schatzkammer des Reiches. Aufbewahrungsort der Reichskleinodien, den höchsten Symbolen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Heute sind Nachbildungen der Reichskleinodien zu sehen.
Eine weitere wichtige Funktion hatte er als Staatsgefangnis, z. B. 1193 - 1194 fur den englischen König Richard Löwenherz.
Burgruine Anebos
ist die mittlere Burg der Trifelsgruppe. Sie ist die kleinste und am wenigsten erhaltene Burgfeste aus dem 12. Jahrhundert. Im Jahr 1194 wird ein Marschall Eberhard von Anebos erwähnt. Es folgen noch wenige weitere Nennungen von Vertretern des Geschlechts Anebos, bis schließlich die Quellen 1266 verstummen. Der Anebosfelsen ‚Dickkopf' läßt vermuten, daß die Gebäude direkt an den Felsen angelehnt wurden.

Die Burg besteht aus zwei Teilen, einer noch von Mauerresten umgebenen Plateaufläche mit den Abmessungen 60 Meter mal 25 Meter sowie dem markanten, amboßförmigen Felsen. Sichtbare Mauerreste kann man nur noch auf der Ostseite der Plateaufläche ausmachen. Auch der Felsblock weist nur spärliche Spuren auf. Man kann einige Balkenlöcher und glatt beschlagene Flächen erkennen. Ebenfalls ist eine Felsentreppe erhalten, die aber nicht zugänglich ist. Südlich des Felsens befindet sich eine quadratische Grube mit circa 4 Meter Kantenlänge, die früher einmal als Zisterne diente.
Burgruine Scharfenberg
im Volksmund auch "Münz" genannt, weil die Stadt Annweiler im Jahr 1219 das Münzrecht erlangte und auf Scharfenberg eine Prägestätte einrichtete. Sie wurde im 11. Jahrhundert als Reichsburg gegründet. Weithin sichtbar ist der von der Burg erhaltene, schlanke 20 Meter hohe, mit Buckelquadern verkleidete, Bergfried. der als letzte Zufluchtsstatte diente. Im Bereich der Unterburg findet man noch Teile der ehemaligen Ringmauer, sowie eines Turmes. Seit dem Bauernkrieg 1525 ist sie Ruine.
Zurück zum Seiteninhalt